Jiddische Chansons von
Arbeit, Widerstand und Emigration, Soloprogramm, Dauer 75 min. in 2 Sets, Chansonette & Akkordeon |
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Jiddische
Lieder als sehnsuchtsvolle Chansons dargeboten, die von Problemen
einfacher Menschen erzählen. Miete für die das Geld
fehlt; Harte Arbeit in der Nähstube, die dieses Geld
nicht beschafft; Arbeitslosigkeit; und karges Brot: Kartoffeln.
Lieder über verschiedenste Emmigrationsgründe und
die Vertreibung: Die grine Kusine macht sich auf, ihr Glück
in Amerika zu machen; Geld um heiraten zu können wird
besorgt: und natürlich die Folgen von und der Widerstand
gegen nationalsozialistischen Terror.
Das
jiddische Musik sie nicht nur bei ihrem alltäglichen
Leben, sondern auch beim Widerstand gegen das Grauen der Shoah
begleitet hat, machten die Sängerin Nives Kramberger
und ihr Begleiter Pjecza Kruiskó (Akkordeon) im Programm
des Konzerts deutlich: Zwischen
teils witzigen, teils sentimentalen Liedern, die meist das
frühere Leben im Schtetl thematisieren, wurde mit Brecht/Eislers
"Ballade von der Judenhure Marie Sanders" Mechanismen
der Vernichtung der Juden durch den deutschen Nationalsozialismus
beschrieben. Es brennt, Brüder es brennt ... helfen könnt
ihr euch nur selbst", hieß es im folgenden Stück.
Auf diesen Appell waren "Schtil, di nacht is osgeschternt",
das von den erfolgreichen Aktionen einer jüdischen Partisanin
gegen die Wehrmacht berichtet, und "Sog nischt keijnmol
as du gejst dem letstn weg" (Sage niemals, du gehst den
letzten Weg), die Hymne der jüdischen Partisanen in Osteuropa,
die Antwort. |
Schpil she mir a Lidele in Jiddisch
Dire Gelt
Di droj neijtorns
Arbetlose marsch
Judenhure
Brider, s brent
Schtil di Nacht is ojssgesternt
Die Todesfuge
Sog nischt kejmol
Unter Deinen weissen Sternen
Kinderjorn
Ponar
Papir is doch wajss
Oj, Dortn, Dortn
Ruheplats
Bulbe
Grine Kusine
Mir lebn ejbig
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